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Wenn der Magen sauer wird – Sodbrennen lindern. Was wirklich hilft

23. November 2020

Sodbrennen, Völlegefühl, Schmerzen im Magen und Oberbauchbereich, diese Symptome sind unangenehm. Sodbrennen entsteht, wenn saurer Magensaft aus dem Magen in die Speiseröhre gelangt, weil der Schließmuskel vor der Speiseröhre nicht mehr richtig abschließt. 

Wenn der Magen sauer wird – Sodbrennen lindern. Was wirklich hilft

Ungesunder Lebensstil kann Sodbrennen verursachen

Unser Magen ist gegen die Magensäure durch eine Schutzschicht gut geschützt, die Speiseröhre aber nicht. Der Grund für Sodbrennen liegt meist in einem ungesunden Lebensstil. Zu fettes, scharfes Essen, zu viel Alkohol, Nikotin, kohlensäurehaltige Getränke, aber auch Übergewicht und Bewegungsmangel sind der Grund. Auch eine Schwangerschaft oder die Einnahme bestimmter Medikamente sowie Stress können Sodbrennen auslösen.

Bei dauerhaften Beschwerden den Arzt aufsuchen

Tritt Sodbrennen dauerhaft häufiger als zweimal pro Woche auf, sollte man den Arzt aufsuchen, da auch ernsthafte Krankheiten die Ursache sein oder Spätfolgen auftreten können. Bei leichteren Beschwerden sind Medikamente wie die sogenannten Protonenpumpenhemmer, Antazida und H2-Antihistaminika in der Apotheke erhältlich. Protonenpumpenhemmer hemmen die Ausschüttung von Magensäure. Es dauert allerdings eine Zeit lang, bis sie wirken. Antazida neutralisieren die Magensäure im Magen und wirken zügig. H2-Antihistaminika bewirken, dass die Säuremenge im Magen sinkt. Alle diese Medikamente sollen nicht länger ohne Absprache mit dem Arzt eingenommen werden, da sie Neben- und Wechselwirkungen haben.

 

Tipp: Vermeiden Sie spätes Abendessen und lagern Sie nachts Ihren Kopf auf einem erhöhten Kopfkissen.

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