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Rötungen im Gesicht nicht ignorieren. Rosazea dauerhaft behandeln

22. Dezember 2020

Feine rote Äderchen im Gesicht oder gerötete Wangen, Nase, Stirn und Kinn? Es könnte sich um Rosazea (lat. rosaceus: rosenartig), eine chronische Hauterkrankung, handeln. Sie tritt besonders im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Auch Knötchen, Pusteln und Bläschen sind möglich. Sogar eine „Knollennase“, ein sogenanntes Rhinophym, kann sich aufgrund wuchernder Talgdrüsen bilden – besonders häufig bei Männern.

Rötungen im Gesicht nicht ignorieren. Rosazea dauerhaft behandeln

Alkohol und scharfe Speisen können Krankheitsschübe fördern
Neben einer genetischen Veranlagung können Sonneneinstrahlung, Alkohol, Kaffee, Tee, scharfe Nahrungsmittel, Sauna, heiße Bäder und Stress Krankheitsschübe auslösen. Diese sollte man meiden. Eine fehlgeleitete angeborene Immunantwort ist mit dafür verantwortlich, dass es zu den Entzündungsreaktionen kommt. Auch eine übermäßige Besiedelung der Haut mit der Demodex-Milbe (Haarbalgmilbe) führt bei Rosazea-Betroffenen zu Entzündungen.

Neben medizinischer Therapie auch spezielle Hautpflege wählen
Da die Krankheit chronisch ist, sollte man eine Dauertherapie je nach Art des Rosazea-Typs mit dem Arzt besprechen. Häufig erfolgt zunächst eine lokal-orale Antibiotika-Behandlung (z. B. mit Metronidazol, Doxycyclin, Ivermectin) über mehrere Monate hinweg. Azelainsäure ist eine mögliche Alternative. Nach dem Abklingen der akuten Symptome helfen spezielle hautberuhigende Pflegeserien aus der Apotheke ohne Alkohol und Duftstoffe, z. B. Glycerin- und Silikonölhaltige Hautgels. Wichtig ist auch, dass ein hoher Lichtschutzfaktor enthalten ist. Generell empfehlenswert sind pH-neutrale Waschlotionen.

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